Archiv für die Kategorie: “Mac & Co.”

Darauf habe ich gewartet. Das Kultspiel Monkey Island ist als Special Edition nun nicht nur für Windows und das iPhone verfügbar, sondern nun auch für den Mac. Perfekt! Wer hat das Spiel früher nicht gespielt bzw. gekannt? Legendär quasi :) Die Special Edition bietet für 9,99 USD zum einen die alte Originalversion in englischer Form (nur Text, keine Sprachausgabe) und die grafisch komplett neu gezeichnete Version mit englischer Sprachausgabe und deutschsprachigen Untertiteln.

Umschalten zwischen Oldschool und neuer Grafik geht während des Spielens und funktioniert absolut problemlos. Ich bin begeistert. Nun fehlt nur die Zeit zum spielen :) Ich hatte “damals” auch bei der iPhone Version zugeschlagen und muss leider gestehen, dass ich es nur einmal gestartet habe und nicht auf dem iPhone gespielt habe. Der Grund war zum einen, dass die neue Grafik auf dem kleinen Ding nicht wirklich gut rüberkommt und zum anderen, dass die Steuerung auf dem iPhone sowas von murks war, dass es einfach keinen Spaß gemacht hat. Wie das besser geht zeigt aktuell ja Baphomets Fluch…

Wie ist das bei Euch? Früher auch immer gespielt und heute nochmal bereit dafür zu zahlen? Wie findet ihr die Special Edition?

via: apfelnase über twitter.

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Endlich mal wieder ein Artikel :) In der letzten Zeit war ich so lustlos zum Bloggen. Der ein oder andere kennt das vielleicht. Aber dafür ist das hier ja auch ein privates Blog. Egal, es geht weiter. Teil 2 des “Überall-Zugriffs” auf Euer Media-Center.

Im letzten Artikel hab ich Euch Pulptunes vorgestellt. Damit konntet ihr von überall per Webinterface auf eure iTunes Library oder einen Musik-Ordner zugreifen. Diesmal stell ich euch Air Video (iTunes, Preis: 2,39 EUR; kostenlose Testverion) vor. Genau, Videos von überall im Zugriff sofern ihr ein iPhone oder einen iPod Touch euer Eigen nennen könnt.

Air Video besteht aus zwei Teilen. Einmal die Server-Software die ihr auf dem Mac/Windows Rechner installieren müsst und dem Client auf dem iPhone/iPod Touch. Wer erstmal schauen möchte wie und ob das gut funktioniert kann die kostenlose Client-Software im Appstore ausprobieren. Die zeigt je Ordner der freigegeben ist drei Videos an. Wenn alles läuft und ihr merkt, dass ihr es ab und an auch nutzt, dann überlegt euch den Kauf des “richtigen” Clients für momentan 2,39 EUR.

Als erstes installiert die Server-Software auf dem Rechner von dem ihr die Videos streamen wollt. Egal ob nun Windows oder Mac. Software gibt’s für beide Systeme. Leider nicht für Linux soweit ich das gelesen hatte. Startet die Software und konfiguriert den/die Ordner wo sich eure Videos befinden:

Air Video Server Properties - Videoverzeichnis

Hinter dem Settings-Reiter befinden sich die Einstellungen für die Server-Software:

Air Video Server Properties - Server Settings

Damit das alles rund läuft am besten einstellen, dass die Software beim Hochfahren des Mediacenters gleich mit startet. Oder ihr lasst es einfach, weil der Rechner eh immer an ist *g* Damit aber nicht jeder ankommen kann solltet ihr ein Kennwort festlegen. Zumindest dann, wenn ihr den Zugriff über DynDNS und Co. auch über das Internet herstellen wollt! Außerdem könnt ihr (müsst aber nicht zwingend) die Größe der konvertierten Videos angeben. Seit Air Video 2 geht das aber auch individuell pro Datei.

Das Tab “Remote”:

Air Video Server Settings - Remotezugriff

Die Server PIN wird dann benötigt, wenn ihr den Air Video Server in der Client Software per DynDNS von außen hinzufügt. Wer das will, sollte das gleich zu Hause am Rechner einrichten. Sonst siehts schlecht aus so ohne PIN. :)

Zum Schluss die Einstellungen für Untertitel:

Air Video Server Settings - Untertitel

Und nun? Was kommt jetzt? Ganz einfach: kostenlose Client-App aus dem Appstore installieren und starten. Nach dem Start sollte der Client automatisch den Server in eurem lokalen Netz finden. Egal ob LAN oder WLAN. Falls das der Fall ist, einfach auf den Server in der Liste klicken und er verbindet sich und fragt ggf. nach dem Kennwort. Wenn ihr auch von unterwegs auf eure Videos zugreifen wollt, dann müsst Ihr WLAN am iPhone deaktivieren, die DynDNS Einstellungen am Router entsprechend konfigurieren (Portweiterleitung manuell einstellen oder UPnP nutzen) und anschließend den Server in der App konfigurieren. Denkt aber an euren Datentarif und viel wichtiger: nutzt ein anständiges Kennwort für den Zugriff.

Nicht wundern: die kostenlose Version von Air Video auf dem iPhone zeigt euch immer nur drei Videos an. Diese wechseln auch bei jedem Start. Wer es komplett nutzen möchte sollte zu der Vollversion greifen.

Air Video App – Video-Liste (Vollversion):

Was bleibt? Air Video ist unkompliziert und einfach einzurichten. Konvertiert so ziemlich alles was es findet und die Live Konvertierung funktionierte in meinen zwei Tests ohne Probleme im lokalen Netz. Wer unterwegs auf die Videos zurückgreifen will, sollte die Videos vorher konvertieren und darauf achten, dass die UMTS-Verbindung entsprechend gut ist. Air Video ist zusammen mit dem iPhone/iPod Touch aber auch sicher eine gute Lösung fürs Hotel. Sofern dort WLAN vorhanden ist lässt sich ein Video bestimmt prima streamen und mit den richtigen Kabeln auch durchaus am TV betrachten. Klar kann man auch vorbereitet sein und die Videos auf dem iPhone haben, aber das macht keinen Spaß :P und so viel Platz hat nicht jeder auf dem Ding. Schade finde ich, dass es keine Linux-Version gibt und ein richtiger Mac Client wäre auch noch eine schöne Idee.

Was meint ihr? Gutes Stück Software oder bloß unnötige Spielerei? Habt ihr Air Video auch auf dem iPhone?

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Meine Gedanken zum iPad

Das war sie nun… Die Keynote. Knapp 1,5 Stunden zeigte Steve das neueste Produkt aus dem Hause Apple. Nun, ganz neu ist die Idee ja nicht wirklich. Auch nicht bei Apple.

Hier möchte ich nur kurz meine persönliche Meinung dazu kundtun. Fakten und Zahlen haben andere auch schon
zu genüge gebloggt.

Meiner Meinung nach meckert jeder, dem das iPad nicht die Features bringt die er sich gerne gewünscht hätte. Aber die Zielgruppe, die meiner Meinung nach angesprochen wird, ist relativ klar: Leute, die mit Tastatur und Maus auf Kriegsfuss stehen, ältere Menschen denen das sonst zu viel “Hexerei” ist ;) und Leute, die einfach nur im Internet surfen wollen, ab und an ein paar Mails lesen. Der Punkt der zählt: einfach. Es muss einfach sein. Einfach Software installieren über den Appstore, einfach surfen, einfach mailen. Eben ohne sich Gedanken machen zu müssen. Einfach benutzen. Einfach konsumieren. Da liegt der Fokus. Ernsthaft damit arbeiten und iWork zu nutzen, wollen sicher die Wenigsten.

Nicht jeder braucht Multitasking, nicht jeder will sich hinsetzen und alles variabel einstellen. Nicht jeder muss ein Doom auf jeder verfügbaren Plattform ausprobieren. ;) Gut, ich würde mich zu denen zählen, die das versuchen würden. :-” Aus dem Grunde wäre das iPad zwar nett als “im Bett surfen”-Gerät, aber nicht zum basteln.

Worauf ich hinaus will: viele meckern wegen der fehlenden Features, wegen dem, was in ihren Augen fehlt. Aber aus der Sicht der Zielgruppe “Normal-User” sieht das schon nicht mehr so falsch aus. Die Zahlen vom Appstore sind alles andere als schlecht. Und auch die ältere Generation könnte durch die einfache Bedienung durchaus einen Anreiz gewinnen, es doch mal mit dem Internet zu versuchen. Für eben diese Leute ist es durchaus sinnvoll eine “geschlossene” Plattform zu benutzen.

Wenn man sich mal umschaut, wie viele “Normal-User” mittlerweile Geräte wie das iPhone nutzen und damit in Social-Networks unterwegs sind etc. pp. Ich will nicht sagen, dass das früher nie möglich war. Aber seit dem iPhone ist es noch einfacher geworden und auch selbstverständlicher. Dabei würd ich das nichtmal vergöttern oder Fanboy-Gelaber nennen. Es ist einfach so. Dafür wird nun auch die Konkurrenz wach und fängt an zu entwickeln. Und das ist positiv für uns User/Kunden. Apple macht zwar vieles gut, aber auch einiges schlecht. Und vielleicht füllt diese Lücke ein Konkurrent besser, vernachlässigt dabei aber was anderes. Man sollte einfach schauen, auf was man seine Prioritäten legt. Dann findet man vielleicht auch ein passenderes Gerät.

Schaut man sich die Entwicklung der letzten Jahre an, dann kann das Unbedarfte ganz schön abschrecken. Techies finden es normal zu twittern, zu bloggen, zu geocachen, eben Social-Media Dienste in all seinen Formen zu nutzen. Für Außenstehende sieht das oft sicher etwas befremdlich aus. :) Der Weg über eine Plattform wie das iPad, die dass alles evtl. vereinfacht, macht es u.U. auch mehr Leuten zugänglicher und verständlicher. Wer weiß ;)

Das Apple-Lager ist gespalten. Die einen finden das iPad klasse und bestellen es sofort. Andere verteufeln es, weil es nicht die gewünschten Features hat, die man erwartet hat.

Was dabei rauskommt? In kurzer Zeit werden wir es sehen… ;)

Wie seht Ihr das? Teilt Ihr einige Punkte? Oder könnt Ihr euch auch aus der Sicht der “Normal-User” nicht mit dem Gedanken anfreunden? Vorsichtshalber: bleibt dabei sachlich ;)

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