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Meine Gedanken zum iPad

Das war sie nun… Die Keynote. Knapp 1,5 Stunden zeigte Steve das neueste Produkt aus dem Hause Apple. Nun, ganz neu ist die Idee ja nicht wirklich. Auch nicht bei Apple.

Hier möchte ich nur kurz meine persönliche Meinung dazu kundtun. Fakten und Zahlen haben andere auch schon
zu genüge gebloggt.

Meiner Meinung nach meckert jeder, dem das iPad nicht die Features bringt die er sich gerne gewünscht hätte. Aber die Zielgruppe, die meiner Meinung nach angesprochen wird, ist relativ klar: Leute, die mit Tastatur und Maus auf Kriegsfuss stehen, ältere Menschen denen das sonst zu viel “Hexerei” ist ;) und Leute, die einfach nur im Internet surfen wollen, ab und an ein paar Mails lesen. Der Punkt der zählt: einfach. Es muss einfach sein. Einfach Software installieren über den Appstore, einfach surfen, einfach mailen. Eben ohne sich Gedanken machen zu müssen. Einfach benutzen. Einfach konsumieren. Da liegt der Fokus. Ernsthaft damit arbeiten und iWork zu nutzen, wollen sicher die Wenigsten.

Nicht jeder braucht Multitasking, nicht jeder will sich hinsetzen und alles variabel einstellen. Nicht jeder muss ein Doom auf jeder verfügbaren Plattform ausprobieren. ;) Gut, ich würde mich zu denen zählen, die das versuchen würden. :-” Aus dem Grunde wäre das iPad zwar nett als “im Bett surfen”-Gerät, aber nicht zum basteln.

Worauf ich hinaus will: viele meckern wegen der fehlenden Features, wegen dem, was in ihren Augen fehlt. Aber aus der Sicht der Zielgruppe “Normal-User” sieht das schon nicht mehr so falsch aus. Die Zahlen vom Appstore sind alles andere als schlecht. Und auch die ältere Generation könnte durch die einfache Bedienung durchaus einen Anreiz gewinnen, es doch mal mit dem Internet zu versuchen. Für eben diese Leute ist es durchaus sinnvoll eine “geschlossene” Plattform zu benutzen.

Wenn man sich mal umschaut, wie viele “Normal-User” mittlerweile Geräte wie das iPhone nutzen und damit in Social-Networks unterwegs sind etc. pp. Ich will nicht sagen, dass das früher nie möglich war. Aber seit dem iPhone ist es noch einfacher geworden und auch selbstverständlicher. Dabei würd ich das nichtmal vergöttern oder Fanboy-Gelaber nennen. Es ist einfach so. Dafür wird nun auch die Konkurrenz wach und fängt an zu entwickeln. Und das ist positiv für uns User/Kunden. Apple macht zwar vieles gut, aber auch einiges schlecht. Und vielleicht füllt diese Lücke ein Konkurrent besser, vernachlässigt dabei aber was anderes. Man sollte einfach schauen, auf was man seine Prioritäten legt. Dann findet man vielleicht auch ein passenderes Gerät.

Schaut man sich die Entwicklung der letzten Jahre an, dann kann das Unbedarfte ganz schön abschrecken. Techies finden es normal zu twittern, zu bloggen, zu geocachen, eben Social-Media Dienste in all seinen Formen zu nutzen. Für Außenstehende sieht das oft sicher etwas befremdlich aus. :) Der Weg über eine Plattform wie das iPad, die dass alles evtl. vereinfacht, macht es u.U. auch mehr Leuten zugänglicher und verständlicher. Wer weiß ;)

Das Apple-Lager ist gespalten. Die einen finden das iPad klasse und bestellen es sofort. Andere verteufeln es, weil es nicht die gewünschten Features hat, die man erwartet hat.

Was dabei rauskommt? In kurzer Zeit werden wir es sehen… ;)

Wie seht Ihr das? Teilt Ihr einige Punkte? Oder könnt Ihr euch auch aus der Sicht der “Normal-User” nicht mit dem Gedanken anfreunden? Vorsichtshalber: bleibt dabei sachlich ;)

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Nein, dies ist kein Test der Software.

Kurzer Weg in die Vergangenheit:
Als ich mich entschied ein iPhone 3G zu kaufen war meine Absicht meinen iPod und mein Handy in einem Gerät zu vereinen. Zusätzlich wollte ich mir die Option für Navigation offen halten (brauch ich nicht wirklich im Moment, aber man will ja vorbereitet sein). Außerdem plane ich die Abschaffung von CDs in meinem Auto. Klar bringt das auch einen nicht zu unterschätzenden Nachteil mit sich: ist das iPhone defekt, fehlt einem eine Menge :) Aber dafür ist man ja Sammler und hat die alten Sachen doch noch rumliegen. :)

Die Veröffentlichung von Navigon freut mich. Die Ankündigung von TomTom ebenfalls. Doch bin ich ein wenig enttäuscht. iPhone OS 3.0 bietet nun viele neue Möglichkeiten für iPhone-Entwickler und Navigon scheint sie nicht zu nutzen.

Aktuell kostet der Mobile Navigator 74,99 EUR. Für AppStore Verhältnisse kein Schnäppchen. Aber zu den Preisen im AppStore will ich hier bewusst nichts sagen. Zu dem Preis des Mobile Navigators bekommt man 40 europäische Karten und die Software. Insgesamt fasst der Download knapp 1,6GB.

Nun zu den mir fehlenden Optionen und Möglichkeiten:
Schön, das Navigon die Software veröffentlicht hat. Noch schöner wäre gewesen, wenn sie auch eine Halterung für’s Auto optional anbieten würden die das iPhone z.B. auch quer halten kann und gleichzeitig auflädt. Gut, es gibt sicherlich günstige Alternativen. Ein Set zu einem fairen Preis fänd ich schicker.

Die Karten:
Ob die gut sind oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Darum sollte es ja auch nicht gehen. Aber was zur Hölle soll ich mit Karten aus 40 Ländern die ich wahrscheinlich im Leben nicht besuchen werde? Hier wäre es schöner gewesen, die Möglichkeiten von iPhone OS 3.0 zu nutzen: Die Software zu einem niedrigeren Preis anbieten und In-App-Purchase unterstützen um dort Karten zu verkaufen. Spart dem User Platz auf dem iPhone und die App ist schnell geladen und upgedatet (geiles Wort *g*). So sieht es momentan danach aus, dass bei einem Update wieder 1,6GB geladen werden da ja alles ein Paket ist. Oder irre ich mich hier?

TMC:
Fehlt aktuell beim Navigon. Nicht schlimm und wohl hardwarebedingt. Aber das iPhone hat bei sicherlich den meisten Usern einen dazugehörigen Datentarif. Also könnte es ja quasi Online-TMC geben (hat TomTom glaube ich gaaanz am Anfang mal gehabt). Wird sicherlich noch kommen, aber meiner Meinung nach für Navis ein must-have.

Da ich vorerst kein Navigationssystem benötige werde ich einfach mal abwarten, was da noch so kommt und bin gespannt auf TomTom. Vielleicht lösen sie es ja anders oder bieten genau diese Möglichkeiten? Vielleicht bietet Navigon beim nächsten Update alles Wichtige. Interessant wird es auf jeden Fall und preislich ist es auch ok vergleicht man mal die iPhone-Version mit den aktuell verfügbaren Windows Mobile/Symbian Versionen.

Wie seht Ihr das? Habt Ihr auch auf Turn-By-Turn gewartet? Schlagt Ihr zu oder habt es vielleicht schon getan? Und wer zum Teufel braucht Kartenmaterial für 40 Länder?? ;)

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iPhone OS 3.0 ist raus, Navigon hat die erste Turn-by-Turn Navigationssoftware rausgebracht und der Jailbreak läuft auch mit der aktuellen Version. Was will man mehr? Nein, kein 3GS. ;) Aber vielleicht einen AppStore der sich korrekt verhält. Vielleicht ist es auch nur bei mir so oder ich bin pingelig :) Schaut man sich die aktuellen “Meist gekauft” oder “Meist geladen” an, so zeigt einem die Liste 25 Apps. Diese Liste kann man erweitern auf 50.

Folgendes Phänomen: Erweiter ich die Liste auf 50 Apps und schaue mir dann z.B. die 42te App an und wechsel wieder zurück in die Liste, dann lädt er sie neu (nicht schlimm) und zeigt mir nur wieder die 25 Top-Apps an. Ich kann also nicht an der selben Stelle weiterschauen wie zuvor und muss wieder scrollen und die Stelle wiederfinden. Warum?? In iTunes hab ich es bisher nicht verfolgen können.

Ein anderer Punkt ist die Anzeige der Bewertungen zu einer App. Die stimmt öfter nicht. Aktuelles Beispiel: Navigons Mobile Navigator. Hier der Screenshot aus der Liste:

MobileNavigator-1

Und hier in der Detailansicht:

MobileNavigator-2

Beides keine schlimmen Probleme. Keine Frage. Aber nervig. Naja, wie der Titel zeigt nichts Wildes. Nur Kleinigkeiten. Vielleicht will Apple auch nur Raum für Verbesserungen lassen? :)

Wie geht’s Euch? Stört Euch das auch oder seht Ihr darüber hinweg? Oder ist das nur bei mir der Fall?

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